
Das saisonale Hirtenleben in den montenegrinischen Bergen — eine uralte Tradition der Almwirtschaft, der alltägliche Rhythmus der Viehzüchter und eine authentische Küche, die auch im 21. Jahrhundert überlebt.
In den Bergen Nordmontenegros, oberhalb von 1.000 Metern Meereshöhe, existieren noch heute Siedlungen, die nach jahrhundertealten Rhythmen funktionieren. Jedes Jahr, sobald der Schnee schmilzt, brechen Familien zum Izdig auf — der saisonalen Migration mit dem Vieh auf die Sommerweiden. Ein Katun ist weder Hotel noch Museum: Er ist Arbeitsplatz, Zuhause und Gemeinschaft in einem. Hier wird der Tag nach dem Melken, der Käseherstellung und der Bewegung der Herde gemessen — nicht nach der Uhr am Telefon.
Katuni sind das Herzstück der montenegrinischen Bergidentität — saisonale Siedlungen, in denen Familien noch heute nach dem Rhythmus der Natur leben, nicht nach der Uhr.
Sezona
Jun – oktobar
Nadmorska visina
1.000 – 1.800 m
Prvo pominjanje
1435. godina
Ključni proizvod
Sir i kajmak
Glavne lokacije
Durmitor, Komovi, Sinjajevina, Bjelasica
Međunarodno priznanje
FAO GIAHS nominacija u toku (2025)
Highlights

Saisonale Siedlungen auf 1.000+ Metern — Viehzucht, Käse und Gusle seit dem Jahr 1435
Jede Saison brechen montenegrinische Familien mit ihrem Vieh zum Izdig in die Berge auf — eine Tradition, die ununterbrochen seit dem Mittelalter andauert und noch heute auf dem Durmitor, den Komovi und der Sinjajevina lebendig ist.
Galerie






Wussten Sie schon?
Katuni werden in schriftlichen Quellen bereits seit dem Jahr 1435 erwähnt, und ein Teil der heutigen montenegrinischen Dörfer entstand genau an den Stellen ehemaliger Katuni. Montenegro hat 2025 den formellen Prozess zum Schutz der Katun-Tradition als nationales Kulturgut eingeleitet und bereitet eine Nominierung für die GIAHS-Liste der FAO vor. ein Teil der heutigen montenegrinischen Dörfer entstand genau an den Stellen ehemaliger Katuni
FAQ