
Montenegro gehört zu den ruhigeren Ecken Europas — hier das Wenige, das man wissen sollte.
Sicherheit in Montenegro ist vor allem eine Frage des gesunden Menschenverstands. Die Städte sind entspannt, Kleinkriminalität ist selten — echten Respekt verdienen die Berge und das Meer.
Taschendiebstahl kommt selten vor, doch im Sommergedränge, auf Märkten und in Strandbars gilt die übliche Vorsicht — behalten Sie Handy und Tasche im Blick.
Nutzen Sie lizenzierte Taxis oder Apps und vereinbaren Sie den Preis für Flughafenfahrten im Voraus — eine Taxameterfahrt in der Stadt kostet selten mehr als ein paar Euro.
Das Nachtleben ist entspannt und freundlich. Es gilt der übliche Großstadt-Verstand: Behalten Sie Ihr Getränk im Auge, bleiben Sie in der Gruppe und organisieren Sie die Heimfahrt vorab.
Oberhalb von 1.500 m kann das Wetter binnen einer Stunde umschlagen — packen Sie selbst für eine Augustwanderung Schichten, eine Regenjacke und Wasser ein.
Sagen Sie bei längeren Touren jemandem, wohin Sie gehen und wann Sie zurück sind — oder engagieren Sie einen lokalen Guide, der Wege und Abkürzungen kennt.
Die Bergrettung erreichen Sie über die 112, den allgemeinen Notruf. Speichern Sie die Nummer vor dem Aufbruch — der Empfang ist auf den meisten Graten gut.
Achten Sie in felsigem, sonnigem Gelände auf die Hornotter (Poskok). Sie meidet Menschen — feste Stiefel und etwas Aufmerksamkeit genügen.
Bewirtschaftete Strände mit Flaggen und Rettungsschwimmern sind die sicherste Wahl — schwimmen Sie, wenn die Flaggen es erlauben, und bleiben Sie in den markierten Zonen.
An Flussmündungen und nach Stürmen sind Strömungen oft stärker, als sie aussehen — geben Sie dem Meer einen Tag zur Beruhigung, bevor Sie weit hinausschwimmen.
Sie mieten einen Roller oder ein Boot? Prüfen Sie vor der Unterschrift Ausrüstung, Schwimmwesten und die Lizenz des Anbieters — seriöse Vermieter haben nichts dagegen.
Die Straßen durch die Schluchten sind schmal und kurvig — fahren Sie langsam, halten Sie sich rechts und hupen Sie vor unübersichtlichen Kurven, wie es die Einheimischen tun.
Im Norden ist vom 15. November bis 31. März Winterausrüstung Pflicht.
Dieselben Nummern gelten im ganzen Land — kostenlos von jedem Telefon, überall in Montenegro.
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