Bistrica-Canyon unterhalb der Pešter-Hochebene
Die Đalovića-Schlucht ist in den Kalkstein am westlichen Rand der Pešter-Hochebene eingeschnitten und erstreckt sich rund 8 km bis zum Kloster Podvrh, 25 km nordöstlich von Bijelo Polje.
Am tiefsten ist sie mit rund 600 Metern bei der Quelle Juriško vrelo, wo der Fluss Bistrica aus den Felsen tritt. Seit 1968 ist sie als Naturdenkmal geschützt. Von Podvrh führt ein Waldweg flussaufwärts zur Höhle Pećina nad Vražjim firovima, der längsten bekannten Höhle Montenegros. Der obere Teil der Schlucht gehört zu Serbien, der untere mit Quelle, Höhle und Kloster zu Montenegro.
Highlights
Am äußersten Ende der Schlucht, wo der Canyon am tiefsten ist – rund 600 Meter –, tritt die Bistrica an der Quelle Juriško vrelo aus den Felsen. Durch Wasserfärbungen in den 1960er Jahren wurde nachgewiesen, dass hier Wasser austritt, das im Peštersko polje auf der anderen Seite der Hochebene versickert. Die Quelle liegt am Weg von Podvrh, etwa 1,2 km vom Ausgangspunkt entfernt.
Im mittleren Teil der Schlucht, auf der linken Seite des Canyons, öffnet sich die Pećina nad Vražjim firovima – mit rund 20 km erforschten Gängen die längste bekannte Höhle Montenegros. Zum Eingang wandert man von Podvrh, das Innere ist jedoch nicht für Besucher hergerichtet und wird nur von erfahrenen Höhlenforschern betreten.
Mehr entdeckenDie Kirche des Heiligen Nikolaus am Eingang der Schlucht wurde 1606 erbaut. Von außen ähnelt sie einem Dorfhaus mit hohem Schindeldach, die Kuppel ist nur im Inneren zu sehen. Die Fresken malte 1613/14 Pope Strahinja aus Budimlje, die vergoldete Ikonostase stammt aus dem Jahr 1665. In der Kirche wurde 1960 das Divoševo jevanđelje aus dem 14. Jahrhundert gefunden, das heute in Cetinje aufbewahrt wird.
Von Podvrh führt der Weg flussaufwärts, entlang der Bistrica und durch den Wald, vorbei an der Juriško vrelo bis zu den Vražji firovi und zum Höhleneingang. Er ist rund 3,3 km lang, mit rund 230 Metern Anstieg; in eine Richtung wandert man etwa zwei Stunden. Zurück geht es auf demselben Weg.
Mehr entdeckenWegen ihrer natürlichen Besonderheiten und Schönheit wurde die Schlucht 1968 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt, auf rund 1.106 Hektar. Der untere Teil mit Quelle, Höhle und Kloster gehört zur Gemeinde Bijelo Polje, der obere Teil zur Pešter-Hochebene hin zur Gemeinde Sjenica in Serbien.
Unternehmungen
Rund 3,3 km vom Kloster Podvrh, durch Wald und vorbei an der Juriško vrelo, bis zum Höhleneingang.
Kirche des Heiligen Nikolaus von 1606 mit Fresken von Pope Strahinja und Ikonostase aus 1665.
Die Tourismusorganisation Bijelo Polje hat den Weg entlang des Flusses vom Dorf Bistrica bis Podvrh markiert; erkundigen Sie sich vor dem Aufbruch nach seinem Zustand.
Die steilen Kalksteinwände, die Quelle und der Wald sind im Frühjahr, wenn das Wasser am höchsten ist, und im Herbst am schönsten.
Wander-, Spazier- und Radrouten, die hier starten oder in der Nähe vorbeiführen, mit Karten und GPX-Downloads.
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Die Schlucht ist ein offener Naturraum ohne Öffnungszeiten. Machen Sie sich früh auf den Weg, um vor Einbruch der Dunkelheit zurück zu sein.
Das Auto wird am Ende der Straße beim Kloster Podvrh abgestellt.
Waldweg mit Anstieg und stellenweise steilen Abschnitten; nicht für Kinderwagen geeignet.
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